Institut für Bildung und Sicherheit

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Novellierung der Bewachungsverordnung

vom 09.01.2017


Novellierung der Bewachungsverordnung

Novellierung der Bewachungsverordnung

Die Unterrichtung gem. § 34a GewO im Bewachungsgewerbe

Ab dem 1. Dezember 2016 gelten neue Gesetze zur Verschärfung bewachungsrechtlicher Vorschriften.
Diese führen zu erheblichen Veränderungen im Bereich der Zulassung und Zuverlässigkeit der Gewerbetreibenden und zum Erfordernis der Sachkundeprüfung für die Gewerbetreibenden und das Bewachungspersonal in bestimmten leitenden Tätigkeiten. Erläuterungen zu Besonderheiten bei der Bewachung von Flüchtlingsunterkünften bzw. Großveranstaltungen wurden ergänzt.

1) Wer sich selbstständig machen will, braucht jetzt die Sachkundeprüfung
2) Zentrales Bewacherregister
3) Sachkundeprüfung notwendig für Sicherheitsmitarbeiter in leitender Position in Asylunterkünften und bei
Großveranstaltungen
5) Sprachniveau B1 für Teilnehmer der Unterrichtung nach § 34a GewO

Ablauf der Unterrichtung?
Die Unterrichtung erfolgt mündlich, die zu unterrichtende Person muss über die unverzichtbaren deutschen Sprachkenntnisse auf dem Kompetenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens verfügen. Die Unterrichtung hat mindestens 40 Unterrichtsstunden zu dauern.

Was ist das Ziel der Unterrichtung?
Zweck der Unterrichtung ist es, die im Bewachungsgewerbe tätigen Personen mit den für die Ausübung des Gewerbes notwendigen rechtlichen Vorschriften und fachspezifischen Pflichten und Befugnissen sowie mit deren praktischer Anwendung in einem Umfang vertraut zu machen, der ihnen die eigenverantwortliche Wahrnehmung von Bewachungsaufgaben ermöglicht.
Die Industrie- und Handelskammer kann dies nach Abschluss der Unterrichtung durch eine Bescheinigung bestätigen, wenn die unterrichtete Person ohne Fehlzeiten teilgenommen hat und sich die Kammer durch geeignete Maßnahmen (schriftliche und mündliche Beantwortung von Verständnisfragen) überzeugt hat, dass die Person mit dem Unterrichtsstoff vertraut ist. Die Bescheinigung darf nur dann ausgestellt werden, wenn die Unterrichtung aufmerksam verfolgt und deren Inhalt verstanden worden ist (BewachV § 3 Satz 2).

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